Gastkommentar Josef Kaltenegger

"Jakob der Letzte" ???

Peter Roseggers Roman über das Wegfegen von Bergbauern durch die Industrialisierung lacht derzeit aktueller und brutaler denn je aus dem Spiegel über den Bauernstand. Wie es in einem Land ohne Bauern wird? (https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_der_Letzte)

Wenn man lesen muss, wie man mit den heimischen Bauern umspringt,
dann macht mich - einem der mit den Bauern mit fühlt, mit denkt und mit leidet - weil dort meine tiefen Wurzeln und damit mein Denken, Fühlen und Handeln begründet liegen - diese Entwicklung wirklich grantig!

Bauern wegfegen?!!
Mein Eindruck ist der, dass die Rahmenbedingungen für viele Betriebe derart an der bäuerlichen Notwendigkeit als Unternehmer einerseits wie als Erhalter der Landschaft und Sicherer für heimische Lebensmittel andererseits danebenliegen, dass die Bauern schlicht und ergreifend verschwinden werden.

Fährt man an der A2 - der Südautobahn von der Pack bis ins Hartbergland oder die Pyhrnautobahn vom Norden von Graz bis nach Slowenien, fährt man im Umland von Graz nach Süden - die besten Flächen für die Erzeugung von Lebensmitteln werden zubetoniert! Das gilt aber genauso an der Südautobahn nach Wien oder auf der Westautobahn.

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass politische Repräsentanten derart gleichgültig diesen Umstand akzeptieren und zu viele - das ist der Eindruck - mit Ihrem politischen Handeln einem Brandbeschleuniger gleich das sogar noch anheizen! Das war nicht immer so. Traurig aber wahr.

Bauern mit Schikanen mundtot machen
Und wer unter den Bauern noch genug Mut hat und sich diesem Diktat widersetzt, wer seinen Mund aufmacht, der wird mit Repressalien aus der Agrarverwaltung (AMA Kontrollen) - also aus den eigenen Reihen zubetoniert, dass man nicht mehr aus dem Staunen heraus kommt.

Man will keinen freien Bauernstand
Es scheint, man will keinen freien Bauernstand. Bauern sind unbequem. Da muss man mit jedem Bauern extra verhandeln. Man kann nicht in Bausch und Bogen über das Eigentum von tausenden Bauern hinweg fegen. Gibt es sie nicht mehr am Betrieb, sind sie nicht mehr an die Scholle gebunden, weil sie einen anderen Beruf ausüben - dann wird es einfacher.
Die Erben wollen noch schnell ein gutes Geld und der Nachbar, der noch bleibt hat auch nur mehr ein saures Leben. Weil man die Betriebe links und rechts mit Häusln, Industriebtrieben usw. zubetoniert.

Da hat man es mit Konzernen viel einfacher. Die erpressen zwar in schöner Regelmäßigkeit die Politik, aber das lässt sich mit einem guten Kontostand rasch regeln.

Alle haben Rechte und Ansprüche, nur die Bauern haben nix mehr außer Auflagen und hauen dann oft den Hut drauf! "Jakob der Letzte", wenn die Spitzenrepräsentanten nur einen Funken Charakter haben, dann sollen sie sofort alles unternehmen, dass in wenigen Jahren nicht nur mehr die Geschichtsbücher darüber berichten, wo es einst noch Bauern in den Regionen gab!

Meine Gedanken zu den Leuchttürmen

Christina Landl, Bäuerin sowie BKR des UBV Steiermark in Liezen

Geschätzter Kammerobmann Kettner!

Geschätzter Kammersekretär Stocker!

Geschätzte Bezirkskammerräte!

 

Mir geht’s nach einer Kammervollversammlung so, dass ich das Gehörte erst verarbeiten muss. Ich übermittle Euch heute meine Gedanken zur letzten Bezirkskammerrat Sitzung des Bezirkes Liezen.

 

Folgendes bereitet mir Sorgen: Bei den Visionen „Zukunft Land- und Forstwirtschaft 2030“ werden die Landeskammerräte und die Bezirkskammerräte zu Verantwortungsträgern gemacht.

Ich erachte es daher als unsere Pflicht, im Sinne aller Bauern gute Lösungsansätze voranzutreiben.

 

·       Ein „Leuchtturm“ wäre für mich die deutliche Kennzeichnung bei Fleisch, Milch und Eierprodukten. Dem Konsumenten steht es frei, zu welchem Produkt er greift. Er soll nur darüber aufgeklärt sein, wie die Haltungs- und Fütterungsbedingungen sind.

 

·       Für die österreichischen Bauern wäre auch zu klären, wie hoch der Prozentanteil der erlaubten Beimengung von ausländischen Erzeugnissen wie Fleisch, Milch und Eier auf AMA Gütesiegel Produkten sein darf und mit welcher Begründung?

 

·       Der „Leuchtturm“ würde noch heller leuchten, könnten wir Bezirks- & Landeskammerräte folgende Idee vom Tierzuchtausschussdirektor Horst Jauschnegg zur Umsetzung bringen, nämlich: Nach dem Muster des Öko-Strom Zuschlags auch auf die tierischen Erzeugnisse, die ohne Tierschutzauflagen und ohne gentechnikfreie Fütterung importiert werden, einen Öko-Bauern Zuschlag zugunsten der Tierschutz- & Fütterungsauflagen einhaltenden Betriebe aus Österreich zu gewähren!

 

Damit würde endlich unser nachhaltiges Wirtschaften belohnt. Sehr kritisch gehört das Projekt „Q + Rind“ aufgearbeitet. Ich bin nicht bereit mich für so ein Projekt rechtfertigen zu müssen. Wenn wir alles widerstandslos hinnehmen, sind wir wirklich mitverantwortlich.

Darum bitte ich euch, eure Vorschläge aus der Praxis einzuarbeiten. Es sind schließlich am Ende wir, die damit Arbeiten und Leben müssen. Wenn ihr diese Meinung teilt, bitte ich um eine offene Diskussion - noch heuer in der Bezirksbauernkammer - und um eine Stellungnahme vom Bezirkskammersekretär Herwig Stocker.

 

 Mit herzlichen Grüßen,

Christine Landl

Berichterstattung

Am 5.Oktober 2016 fand unsere bis dato letzte LK-Vollversammlung in Graz statt. Der Bauernbund jubelte: Endlich gibt es 2016 Geld für Milch, die nicht mehr geliefert wird. Die EU macht dies möglich. Doch aufgepasst! Denn nach drei bis längstens sechs Monaten ist damit Schluss, die Milch gebende Kuh ist längst verkauft und der Stall bereits zumindest halb leer. Ich nenne das eine Stilllegungsprämie, die unsere kleinen bäuerlichen Betriebe letztlich zum Aufgeben zwingt und den großen Betrieben - zumeist außerhalb Österreichs - das Feld mehr denn je überlässt. Diese Form der Vorgangsweise ist eine Bankrottpolitik auf EU-Ebene, der die rot-schwarze Bundesregierung in Wien bedingungslos folgt und dieser rein gar nichts entgegensetzt. Schamloser für unsere Bauern, für unser Land geht es wohl nicht mehr! Einfuhren von Holz, Sägespäne, Baumstämme und Rinde sollten in einem geordneten Staat einer phytosanitären Kontrolle unterzogen werden. Doch diese Untersuchungen wurden bei Importen nach Österreich aus anderen EU-Ländern abgeschafft. Bemerkenswert ist dabei der offizielle Hinweis, dass „die Kanarischen Inseln, die französischen überseeischen Departements, Ceuta und Melilla und auch die Türkei (!) gemäß Pflanzenschutzgesetz 2011 phytosanitär nicht zu den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zählen.“ (Quelle: Österreichisches Bundesamt für Ernährungs-sicherheit). Doch 2016 erfolgten Holzimporte mit Schleif- und Blochholz nach Österreich in erheblichen Ausmaß. Diese haben unsere Waldbauern, unsere Waldwirtschafts-gemeinschaften und unsere Forstbetriebe im Lande massiv wirtschaftlich geschädigt und führen bereits jetzt im Herbst zu Engpässen bei der Marktaufnahmefähigkeit. Mit großem Trara wurden von den Vertretern des ÖVP-Bauernbundes die Ergebnisse des Projektes „Land- und Forstwirtschaft 2030“ in der LK-Vollversammlung gelobt. Bei genauem Hinsehen wurde jedoch klar, dass die Ist-Situation – das heißt, wo unsere Bauern heute wirtschaftlich stehen - keiner ausreichenden kritischen Reflektion unterzogen wurde und keinerlei Szenarien entwickelt wurden, wie sich etwa die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU ab dem Jahr 2020 und die internationalen Abkommen wie CETA und TTIP auf die Land- und Forstwirtschaft auswirken würden. Auch wurden keine Forderungen an die Politik erhoben! Letzteres ist ein Manko, dass einer Interessenvertretung, die gewillt ist, etwas für seine Bauern und Grundeigentümer zu tun, nicht würdig ist. Alle Landeskammerräte des UBV-Steiermark stimmten daher geschlossen gegen dieses ÖVP-Strategiepapier.

Dipl.-HLFL-Ing. Wolfgang Müller

Hr. Dipl.-HLFL-Ing. Wolfgang Müller hat eine eigene Rubrik mit Gastkommentaren.

Mehr Infos zu Ihm finden Sie unter: www.agromueller.at

Wettbewerbsfähigkeit

Vertreter unserer Agrarnomenklatur werden nicht müde von der Wettbewerbsfähigkeit der Österreichischen Landwirtschaft zu schwadronieren. Der kleine Schönheitsfehler dabei: Obketiv gesehn gibt es diese Wettbewerbsfähigkeit leider nicht. Um diese Feststellung auf ihre Richtigkeit zu prüfen, braucht man nur die im Grünen Bericht veröffentlichten Daten und Zahlen entsprechend auszuwerten.

Abhängigkeitsgrade von öffentlichen Geldern:

 

Betriebsform

Einkünfte

In €

Davon öffentl.

Gelder in €

Anteil der öffentl. Gelder a. d. Einkünften

aus Land- und Forstwirtschaft

Marktfruchtbetriebe

26.465

23.162

87,5%

Futterbaubetriebe

22798

17.661

77,5%

Gemischtbetriebe

25.709

19.258

74,9%

Veredlungsbetriebe

41.138

13.002

31,6%

Dauerkulturbetriebe

16.368

  7.634

46,6%

Bergbauernbetriebe

21.604

17.331

80,2%

Alle Betriebe

23.370

17.006

72,8%

Quelle: Grüner Bericht 2015, BMLFUW (Daten aus 2014)

Ein Landwirschaft, de bis zu 87,5 % ihre inkünfte aus öffentlichen Geldern bezieht,istnatürlich niht wettbewerbsfähig, sondern extrem subventionsabhängig. Der prozentuelle Antel öffenticher Gelder a Einkommen zeigt ohne Beschönigung de Grad der Subventionsabhängigkeit der einzelnen Betriebsformen auf. Diese Form der Auswertung sucht man im Grünen Bericht bezeichnender Weise vergeblich.

 

Russland

Agrarmesse Russland

Putin- Obama


Gastkommentar Josef Kaltenegger

USA versus Russland:
Russen sind gute Alternative!

Da man die USA meist als super demokratisch sieht und Russland als böse Diktatur abtut, anbei meine Gedanken....

Persönlich sind mir beide Recht! Es stört aber die fehlende Balance zu vieler heller, gescheiter Köpfe wie Meinungsbildner Europas, die Russland nur verdammen – obwohl sie Nachbarn sind. Die Russen sind Freunde Europas. Aus meiner Sicht lassen sich zu viele Europäer vor den US Karren spannen!

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Gastkommentare von Wolfgang Müller

Fehlkalkulation

Ein Unternehmer, der seine Waren ständig unter den Herstell- oder Anschaffungskosten  ver-kauft, wird über kurz oder lang in Konkurs gehen. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass er einen Dummen findet, der ihm die so entstehenden Verluste auf Dauer abdeckt. Ganz anders liegen die Dinge bei unseren Agrarprodukten. In Europa und ganz besonders in Österreich liegen die Produktionskosten in der Landwirtschaft aufgrund von natürlichen Gegebenheiten, der kleinbetrieblichen Struktur, so wie hohen Sozial-, Umwelt- und Tierschutzstandards über jenen anderer Wirtschaftsräume. Unsere Landwirtschaft produziert also zu „Europa- oder Österreichkosten“. Nun werden aber diese Produkte zu Weltmarktpreisen, die meist die Her-stellkosten nicht decken, verkauft bzw. exportiert. Die der Landwirtschaft dadurch entstehen-den Verluste deckt man mit öffentlichen Geldern ab. Die EU wendet dafür aktuell 53,3 Mrd. Euro pro Jahr auf. Davon entfallen auf Österreich jährliche Verlustabdeckungen von 1,2 Mrd. Euro. Doch damit nicht genug. Man plant die agrarische Produktion weiter zu steigern und            die wachsenden Überschüsse sollen wieder zu nichtkostendeckenden Weltmarktpreisen ex-portiert werden. Die Kosten dafür muss der Steuerzahler tragen. Muss er das wirklich – oder wäre es nicht hoch an der Zeit über ein anderes, vernünftigeres Agrarsystem nachzudenken? Geht nicht, denn das EU-Agrarsystem ist ja nach Meinung unserer Politeliten alternativlos.

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Freihandelsabkommen: Industrieverband räumt falsche Angaben über TTIP ein

Was bringt das Freihandelsabkommen TTIP? Darüber streiten Gegner und Befürworter seit Langem. Jetzt muss der Bundesverband der Deutschen Industrie einräumen, eine Studie falsch zitiert zu haben.

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Bauernschinden

Ab 01.01.2015 müssen Ackerbaubetriebe (Garten-, Obst-, Wein- und Gemüsebau) mit mehr als 5 Hektar und Grünlandbetriebe mit mehr als 15 Hektar folgende Aufzeichnungen führen:

1. Größe der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebes und der landwirtschaftlichen Nutzfläche, auf der stickstoffhaltige Düngemittel aufgebracht werden.

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Zum Thema TTIP, TISA und CETA

Das kluge Huhn schlägt dem dummen Schwein ein Kooperationsabkommen für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand vor. Interessiert fragt das Schwein wie diese Kooperation aus-schauen könnte. „Wir kombinieren unsere Produkte und erzeugen aus deinem Schinken und meinen Eiern Hammendeggs für den Weltmarkt“ führt das Huhn aus. Das Schwein zeigt sich zunächst begeistert und geehrt, wendet aber nach längerem, angestrengtem Nachdenken erschrocken ein, dass es zu Erzeugung von Schinken ja geschlachtet werden müsse. „Nun, es ist der Sinn jeder Kooperation, dass einer der Partner geschlachtet wird“ entgegnet das kluge Huhn ungerührt.

Späte Einsicht

 

Der rumänische Ex-Agrarkommissar Ciolo? hat der europäischen Landwirtschaft mit seiner GAP-Reform ein Ei gelegt, aus dem ein wahres Bürokratie-Monster geschlüpft ist. Diese späte Einsicht macht sich nun endlich auch in Brüssel bemerkbar. Agrarkommissar Hogan bittet das EU-Parlament um Vorschläge zum Bürokratieabbau. Die krausen Pläne des Herrn Ciolo? wurden von mir nicht nur laufend in Beiträgen und Publikationen kritisiert, ich lieferte auch Alternativvorschläge, die man z. B. im Buch „Bauernschinden“ nachlesen kann.                              

Natürlich hat die Stimme eines einfachen Landwirtes kaum Gewicht. Hingegen hatten die hochkarätigen Agrarexperten aus Politik und Wissenschaft entweder nicht den Mut oder die Einsicht, gegen den Bürokratie-Anschlag auf die europäische Landwirtschaft aufzutreten. Ganz im Gegenteil. Man applaudierte dem Bürokratisierungs-Kommissar. Beispiele gefällig? Der Vorsitzende des Agrarausschusses im EU-Parlament, Paolo De Castro, sah in der Reform       „eine Einfachere GAP“. Lebensminister Niki Berlakovich meinte: „Unsere Bauern werden gut damit leben können“. Und Kammerpräsident Gerhard Wlodkovski bezeichnete die aus-verhandelte GAP-Reform als „wirklich herzeigbar“. Die genannten (Ex-) Spitzenagrarier müssen wohl eine andere, der Öffentlichkeit unbekannte GAP-Reform gemeint haben. Die der Allgemeinheit bekannte Version weist nämlich die beschriebenen Merkmale nicht auf.

Argumentationsakrobatik

 

LK-Präsident Schultes will Österreichs Bauern mit allen Mitteln von der Notwendigkeit des TTIP überzeugen. Dabei ist ihm jede noch so eigenwillige Argumentation recht. Die Vor-gangsweise erinnert unangenehm an die Propagandaschlacht vor der Abstimmung über den EU-Beitritt Österreichs. Nach dem Konzept, produzieren, produzieren und die Überschüsse Exportieren, stellt Schultes die gestiegenen Agrarexporte in den Vordergrund seiner Argu-mentation. Allerdings sind diese Erfolge nur durch die schäbigen Erzeugerpreise möglich, mit welchen man die Bauern abspeist. Verdient wird in der Lebensmittelindustrie und im Handel. Die Landwirtschaft lebt zu einem hohen Prozentsatz von öffentlichen Geldern. So überzeu-gend sind die Exporterfolge übrigens nicht. Im abgelaufenen Jahr stehen Agrarexporte von         € 9,7 Mrd. Agrarimporten von € 10,7 Mrd. gegenüber. Damit liegen die Importe 10,3% über den Exporten. Interessant ist auch die Wertigkeit des agrarischen Warenaustausches. So lag 2014 der Importwert mit € 1,18 pro Kilogramm um 5,35% über dem Exportwert von € 1,12 pro Kilogramm. Diese Zahlen relativieren die  „Erfolgsstory Agrarexporte“ gehörig. Auf die von Schultes verheißene Exportmöglichkeit von Agrarprodukten via TTIP in die USA sollten wir, im Hinblick darauf was wir uns mit dem TTIP an Problemen einhandeln, dankend ver-zichten. In Wirklichkeit braucht die Landwirtschaft das TTIP nämlich so notwendig wie einen Kropf.

Gewinner erstellen Erfolgsbilanzen und nutzen

Mitten in der Zukunft der Landwirtschaft

Wilfried Wenzl

In Zeiten zunehmender Knappheit von Rohstoffen, von steigenden Kosten und fallenden Erzeugerpreisen auf den internationalen Märkten wird das Thema der Effizienz der ein-gesetzten Betriebsmittel immer wichtiger (RESSOURCENFORUM AUSTRIA 2013). Auch werden wir heute Zeitzeugen, wie sich die Umweltfolgen der Grünen Revolution und der industriellen Landwirtschaft vor allem von Großkonzernen auf Wasser, Luft und Boden weltweit negativ auswirken.

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Tödliche Umarmung?

Gedanken zum angestrebten Freihandelsabkommen USA-EU

Prof. DI Dr. Heinrich Wohlmeyer

Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA wurden von der Europäischen Kommission und dem Ministerrat freigegeben. Sie werden offenbar von Österreich mitgetragen, zumal die Beschlüsse einstimmig erfolgt sind, keine Bedenken oder Vorbehalte Österreichs bekannt sind und auch keine Bedingungen gestellt wurden.

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Hochwertiges Fleisch durch eine stressfreie Schlachtung Bericht von Josef Schögler

Viele bäuerliche Betriebe in Österreich vermarkten ihre Rinder in Form von Frischfleisch an Endkunden. Jedoch haben alle Betriebe das gleiche Problem: Die stressfreie Schlachtung ist noch immer verboten!

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Alle Mitgliedstaaten außer Deutschland nutzen gekoppelte Beihilfen

Die Hälfte der Mitgliedstaaten wendet 11 % bis 15 % ihres Direktzahlungsbudgets für gekoppelte Zahlungen auf.

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